Ein Hoch auf unsere Männer

Geschrieben von am 15. Mai 2012 | Abgelegt unter bio-erzgebirge allgemein

Zum Männertag alles Gute!

Männer nehmen in den Arm
Männer geben Geborgenheit
Männer weinen heimlich
Männer brauchen viel Zärtlichkeit
Männer sind so verletzlich
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich

Männer haben Muskeln
Männer sind furchtbar stark
Männer sind auch Menschen
Männer sind so verletzlich
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich

 

Vielleicht ein Anlass, um sich als Mann einmal die wirklich wichtigen Fragen zu stellen:

Was sollen wir eigentlich hier als Männer auf der Erde?
Woher kommen wir?
Was ist der Kern des Männlichen in uns?
Welchen Sinn hat es, ein Mann zu sein?

Statt: “Was soll ich tun, um erfolgreich zu sein? Was wird von mir erwartet? Wodurch bekomme ich Anerkennung von anderen – von meinem Chef und insbesondere von Frauen?”

Wir (Frauen) freuen uns über Männer, die morgens fröhlich und begeistert über sich selbst und das Leben aufwachen und durch ihren Tag gehen und abends sagen: “Mann, war das ein wunderbarer Tag! Was ich getan habe, hat mir Freude gemacht. Ist das geil, ein Mann zu sein auf dieser Erde!”

Wir lieben Euch!

Eure Frauen

 

(vgl.: Robert Betz, So wird der Mann ein MANN!, robert-betz.de)

© 2012 Ann König, Alle Rechte vorbehalten

Freie Mieträume in der Neukirchner Villa Thalheim

Geschrieben von am 15. Mai 2012 | Abgelegt unter bio-erzgebirge allgemein, Finde-Fix

Praxisräume

Für die große Einheit im 1. Obergeschoss haben wir einen ganzheitlich arbeitenden Arzt und Osteopaten. Allerdings ist die Einheit etwas zu groß. Wir haben daher vereinbart, dass wir gemeinsam nach einem Partner suchen, der die beiden hinteren großen Zimmer als Praxisräume nutzt.
Der Flur und Wintergarten in Gemeinschaftsnutzung dient als großes Wartezimmer, die Patiententoilette wird gemeinsam genutzt. Auch die Anmeldung könnte gemeinsam betrieben werden. Praxisstart ist im Herbst.

siehe hier Grundriss

Büronutzung

Für die Einheit im 2. Obergeschoss finden sich  Räume zur Büronutzung. Sie sind sofort bezugsfertig.

Souterain – Gastronomie

Für das Souterain suchen wir noch einen Gastronom.
Ich habe den Grundriss mit den 161qm zum Anschauen siehe hier Grundriss.
Die Mietfläche ist aber auch bis zu 280 qm erweiterbar, darunter dann aber auch Lager und Abstellräume.
Bezugsfertig sind die Räume im Moment nicht, können aber innerhalb 2 Monate hergestellt werden.

Mietpreis für die Einheiten in den Obergeschossen 4,60 Euro/qm plus 2,30 Euro/qm Nebenkosten.
Die Nebenkostenabrechnung für 2011 wird zeigen, inwieweit unsere Veränderungen zur Einsparung geführt haben. Die 2,30 Euro/qm haben wir noch aus Wohnungsbauzeiten übernommen.

Für die Mieteinheit im Souterrain sind 4,00 Euro/qm kalt angesetzt.
Das hängt auch davon ab, wieviel noch umgebaut werden muß.

 

letztes Konzert vor der Sommerpause

Und dann haben wir im Juni noch unser Konzert mit HÖREKA im Hof. Wir hoffen natürlich auf schönes Wetter und viele Besucher. Dies ist das letzte Konzert vor der Sommerpause.

Infos HIER

 

Katja & Ronny Kircheis

Neukirchner Villa

Zeit für Veränderung – Eigener ÖKOSTROM

Geschrieben von am 15. Mai 2012 | Abgelegt unter bio-erzgebirge allgemein, Energieversorgung, Lösungen und Umsetzung

Liebe Leser,

Soziale Kälte, mangelnde Verantwortung, steigende Preise….
die Notwendigkeit des sofortigen Umdenkens ist uns allen bewusst. Was jetzt zählt ist konsequentes Handeln – hin zu einer gemeinsamen Gestaltung einer dezentralen Energieversorgung, einer umweltgerechten Lebensweise und einer sozial abgesicherten Zukunft.

Werden auch Sie Gesellschafter Ihres eigenen Energieversorgungsunternehmens!

Ihr Partner für realistische Zukunftsprojekte:

zur preiswerteren, regionalen Versorgung der Infrastruktur durch umweltgerechte Produkte.

Genossenschaft für umweltgerechtes Leben eG

Stromangebot für Mitglieder

Schon jetzt können wir die günstigen Tarife unseres künftigen Stromlieferangebots
zunächst für Deutschland ankündigen, egal ob privat oder gewerblich.

Unser Angebot:
Eine Beteiligung an der Genossenschaft von 100 € beinhaltet einen Rechenwert von
1000 kWh Ökostrom pro Jahr. Bei einem Jahresverbrauch von 3000 kWh braucht
es beispielsweise einmalig 3 Anteile.

Nur GuL-Mitglieder bekommen einen Strom-Sondertarif von 17,5 Cent Netto,
das sind Brutto 20,825 Cent (Grundpreis monatlich 7,50 €).
Die Netto-Preise sind für die Zukunft festgeschrieben, weil keine spekulativen
Rohstoffe verwendet werden und bedeutet den Ausstieg aus der Preisspirale.

Gegenüber anderen Anbietern ist das im Preis oft schon 2-5 Cent günstiger.
Jeder Cent Preisvorteil und jeder Cent Preiserhöhung der anderen Anbieter
bedeutet auf den Anteil bezogen 10% Rendite !

Dieses Angebot können Sie sich schon heute sichern, durch eine Mitgliedschaft
in der Genossenschaft für umweltgerechtes Leben eG.
Zum Aufnahmeantrag bitte folgenden Link benutzen:
umwelt-genossenschaft – Aufnahmeantrag

Nutzen Sie schon bald auch ähnlich günstige Gaspreise, gesund erzeugtes Obst und Gemüse und viele andere regionale Vorteile.

Lesen Sie auch im Flyer oder in unserer Homepage, weitere lukrative
Leistungspakete sind in Vorbereitung. Je mehr Mitglieder und je höher die Beteiligung,
desto höher die eigenen Vorteile, stärker die Gemeinschaft und schneller das Tempo.

Weitere Informationen erhalten Sie unter
umwelt-genossenschaft.de

Freiheit

Geschrieben von am 11. Mai 2012 | Abgelegt unter Fegefeuer

Eine Vase wird erst durch die Blumen vollendet, erst sie geben ihr den Inhalt ihres Seins. Wie Vasen sind viele Begriffe, Abstraktionen, die dem verstand entspringen und ihn bedienen. Nun will ich den Verstand nicht verteufeln, ganz im Gegenteil, ich empfinde es als wundervolles Geschenk, als Mensch über diese Vielfalt an Möglichkeit, mich in das Leben zu gestalten, vom Gefühl aus, vom Verstand aus, von den Händen aus usw. Es ist wohl eher das Überhandnehmen einer Möglichkeit, die aus der Harmonie wirft und nicht eine Möglichkeit an sich. Freiheit ist eine Vase, die mit Blumen, mit Disteln oder auch nur mit faulem Wasser gefüllt werden kann. Was tümpeln nicht alles für Träume und Alpträume darin. “Arbeit macht frei”, stand an Eingängen deutscher Konzentrationslager, “Hauptsache Arbeit” heißt es heute und vermittelt das Gleiche, Freiheit durch Selbstverkauf als Ware. Freiheitliche Demokratie heißt es wohlweislich sicherheitshalber und nicht freie Demokratie. Geht ja wohl auch nicht, auch Demokratie ist eine Herrschaftsform und kein freies Miteinander freier, selbstentfaltender Menschen.
Mich beschäftigen Begriffe, wie wir auch Freiheit in den Griff bekommen, damit wir nicht in freien Fall geraten. Vielleicht ist eine unseren größten Ängsten die, den Halt zu verlieren. Vielleicht können wir deshalb nicht durch Wände gehen … könnten wir es (wer weiß?), dann müssten wir ja auch Angst haben, in den Boden zu versinken … ja, wenn wir nicht den Halt in und an uns selbst zulassen. Den Halt unserer unendlichen Schöpferkraft, mit der wir unserern Halt erschaffen.
Freiheit als bewusstes Freilassen unserer Schöpferkraft? Wir können gar nicht anders, als schöpferisch sein. Liegt unsere Freiheit darin, bewusst zu erschaffen, anstatt unserer Schöpferkraft chaotische Freiheit zu gewähren, so dass wir glauben, fremdes Schicksal bestimme unser Leben? Ist schöpferische Freiheit in den Bann unseres Bewusstseins zu fassen, um freier Schöpfer sein zu können?

In Wikipedia fand ich etwas zur Wortherkunft der Vase namens Freiheit:

Das Wort „Freiheit“ ist als Abstraktum zum Adjektiv „frei“ gebildet, das sich aus dem indogermanischen Wurzelnomen (ig.) *per(e)i- „nahe, bei“ (=„das, was bei mir ist“, das persönliche Eigentum) entwickelt hat. Etymologischen Vermutungen zur Folge hat es seine heutige Bedeutung über das germanische *frī-halsa= „jemand dem sein Hals selbst gehört“, der also über seine Person verfügen kann.[1] Ebenfalls aus der indogermanischen Wurzel lässt sich herleiten, dass jemand, der frei ist, zu einer Gemeinschaft von einander Nahestehenden und Gleichberechtigten gehört,[2] zwischen denen ein friedlicher Zustand herrscht und die diesen inneren Frieden gemeinsam gegen Übergriffe von Dritten verteidigen. Somit wäre „Freiheit“ als Rechtsstatus immer relativ zu einer Gruppe und an die Bereiche, in denen diese normative Herrschaft ausübt, gebunden.[3]

Einer Freier ist jemand, den sein Hals gehört. Ist das nicht faszinierend?

 

Lernen ohne Schule

Geschrieben von am 4. Mai 2012 | Abgelegt unter Entwicklung - Kinder

André Stern – “Und ich war nie in der Schule”

Ein wunderbares Beispiel für erwachsen und klug sein und das ganz ohne Schulbildung, ist André Stern aus Frankreich. Er ist Musiker, Komponist, Instrumentenbauer, Chorleiter eines Theaterensembles und Autor. Er kennt Einteilungen des Lebens gar nicht, die für uns ‘normal’ sind wie z.B. Beruf, Freizeit, Hobby, Erholung, Broterwerb und vor allem der Unterschied Spielen und Lernen. Er lebt einfach. Als sehr selbstbewusster Mensch, der sich nicht mit anderen vergleicht, geht er einfach seinen Weg nach seinen Interessen und wohin ihn sein Herz führt. Das es funktioniert zeigt er in seinen Büchern und dem Kurzfilm von 3Sat:

‘Und ich war nie in der Schule’ sowie ‘Mein Vater – mein Freund: Das Geheimnis glücklicher Söhne’

Internet: andrestern.com

 

Dagmar Neubronner, die wohl berühmteste Mutter Deutschlands von Schulverweigerern

Dagmar Neubronner schildert in diesem Gespräch wie es kam, dass sie und ihr Mann trotz großer Bedenken den beiden Söhnen Moritz und Thomas erlaubten, frei zu lernen – ohne Schule und mittlerweile ohne jeglichen Pflichtunterricht.

Hier geht es zum Interview:

Lernen ohne Schule

© 2012 Ann König, Alle Rechte vorbehalten

Traumzeit – Zeit zum Aufwachen

Geschrieben von am 26. April 2012 | Abgelegt unter bio-erzgebirge allgemein, Lösungen und Umsetzung, Zukunftsvisionen Lebens(T)raum (H)ERZgebirge

Ich hatte einen Traum

Es wurde immer offensichtlicher – das zivilisierte Leben und der Umgang mit der Natur, wie es weltweit gelebt wurde, half der Menschheit nicht, um zu gedeihen. Noch immer gab es Armut, Hunger, Tod überall auf der Erde. Auch das scheinbare ‚Gutgehen‘ vor und hinter unserer Haustür trübte das Bild. Auch in unserem Land musste hart und lang gearbeitet werden, damit wir unseren Lebensunterhalt ‚verdienen‘ konnten. Stress und psychische Überlastungen sowie chronische seelische Unterforderung waren an der Tagesordnung. Wir bekamen nicht die Behandlung, die uns wirklich gesund machte. Uns war das Recht auf wahre Informationen und gerechte Justiz versagt. Wir wurden durch Schule, Ausbildung und Studium zu „Ja-sagenden“, System-konformen, kontrollierbaren Lämmer erzogen. Wir meinten, frei zu sein. Doch lebten wir in diesem Geld und Konsum beherrschenden Moloch in einer versteckten Sklaverei. Unser hart erarbeitetes Geld diente durch viele offene und versteckte Steuern, Abgaben und Zinsen den Wenigen an der Spitze an der Pyramide. Sie generierten damit noch mehr virtuelles Geld, womit sie Waffen kauften, um Kriege zu führen, damit systematisch auch der letzte Flecken Land und jeder noch freier Mensch auf dieser Erde unter ihren Einfluss und ihre Kontrolle kam.

Längst hatten wir die Technologien und (Verteilungs-)Möglichkeiten, die es ALLEN Menschen auf der Erde ermöglichen konnten, ein Leben in Gesundheit, Freiheit und Brüderlichkeit im Einklang mit der Natur zu leben. Doch es gab eben ein paar Wenige, die dies nicht für uns, für das Wohl der Menschheit wollten. Sie wollten ihre Macht auf dieser Erde krampfhaft festhalten und absichern. Doch sie waren nicht die Schuldigen. Es gibt keine Schuld. Der wahre Grund lag im Unterbewusstsein der Menschheit, das durch Angst vor Veränderung und Tod, Wut, Trauer, Resignation und Opferhaltung den mächtigen Strukturen erst ihr Dasein und Tun ermöglichten.

Doch die Zeit des großen Bewusstwerdens, des Erwachens des Menschen aus dem Dämmerschlaf war in vollem Gange. Es war die Zeit, uns zu fragen „Wollen wir diese Krankheits- und Tod-bringenden sowie Natur zerstörenden Illusionen weiterhin blind hinnehmen?” Wir erkannten, dass jegliches Entsetzen nur eine Möglichkeit war, unsere Erfahrungen als Mensch auf dieser Erde zu machen und daraus zu lernen und uns weiter zu entwickeln. In dieser Entwicklung sahen wir die wahren Ursachen der ‘Menschheits-Krankheit’ und entschlossen uns nun, sie zu heilen. Wir fingen an, die Ursachen in unserem Unterbewusstsein zu finden und zu transformieren. Somit verweigerten wir friedlich und gewaltlos die finstere Pläne. Wir gaben uns die Macht über unser Leben zurück. Das waren wir unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen schuldig.

 

Ich habe einen Traum,

dass sich die Menschheit aus den Fesseln von Kontrolle und Manipulation befreit und dass jeder auf sein Recht als freier Mensch besteht:

  • dass wir uns freie saubere Engergiequellen zu nutzen machen, die unbegrenzt und kostenlos jeden Menschen zur Verfügung stehen
  • dass die riesige Geldmengen, die es gibt, weltweit zum Aufbau eines würdigen menschlichen Lebens genutzt werden, damit jeder Mensch eine Wohnung und gesunde Infrastruktur nutzen kann
  • das alle Wunden von Mutter Erde heilen
  • dass alle Waffen und Kriegsgeräte eingeschmolzen werden
  • dass jeder Mensch, ob mit bedingungslosen Grundeinkommen oder auch ohne Geld all das erhält, was er zum Leben braucht, und um seine Seelenträume zu verwirklichen
  • dass es einen freien und fairen weltweiten Handel gibt
  • dass jeder Mensch die Behandlung und Beratung bekommt, die ihn wirklich gesund macht
  • dass jedes Kind sich frei entscheidet, ob es eine Ausbildung nutzen möchte, die sich darin versteht, zeitunabhängig speziell seine Fähigkeiten und Interessen zu fördern
  • dass jeder Mensch hochwertige natürliche Nahrung erhält oder selbst anbaut
  • dass jeder Mensch sich dem freien Fluss der Liebe jederzeit hingibt
  • dass jedes Tier und Pflanze und die natürlichen Gegebenheiten geachtet werden

 

Ich habe einen Traum,

  • dass jeder Mensch sein Potenzial als mächtiges Schöpferwesen erkennt und sich individuell entfaltet
  • dass sich die Illusion von Getrenntsein auflöst und wir uns alle verbunden fühlen
  • dass die Menschen im Miteinander und im Einklang mit Mutter Erde liebevoll und fröhlich leben

 

Wie verwirklichen wir unseren Traum?

Indem jeder bei sich selbst beginnt, diesen Traum umzusetzen. ‚Nur du kannst die Veränderung sein, die du dir wünschst‘.

  • Achte und liebe dich selbst und lasse deine innere Führung dich leiten, indem du klar deine Emotionen und deinen Verstand hinterfragst, das bist nicht du (es ist oft dein Ego)
  • Beachte die Goldene Regel: „Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinen anderen zu“.  also „Verletze niemand – Bestehe auf nichts – Brauche wenig.“
  • Lebe Frieden, Freude, Vergebung, Achtung und Liebe in deiner Familie und deinen Kollegen, Freunden mit allen Mitmenschen
  • Frage dich – “Was will ich wirklich” – beachte, wonach deine Seele ruft
  • Achte darauf, wofür du dein Geld ausgibst und investierst, kaufe nur fair gehandelte Naturwaren möglichst aus deiner Region, vermeide Chemie insbesondere Plastikprodukte
  • Schaffe dir eine Selbstversorgung, nutze Tauschhandel und Alternativwährungen
  • Beteilige dich an Genossenschaften zur regionalen Versorgung
  • Beachte die Natur und Mutter Erde – mit all ‘ ihren Tieren und Pflanzen, vermeide zunehmend deinen Fleischkonsum (wenn nötig, dann nur regional und aus artgerechter Haltung)
  • heile deine Abhängigkeit von Alkohol, Nikotin, Koffein und Zucker
  • entziehe dem System dein kostbares Geld, nutze regionale freie Banken oder wandele es in echte Werte um z.B. Gold, Silber, Land
  • gebe dein Geld anstatt den Pharmakonzernen der ganzheitlichen Medizin, übernehme Selbstverantwortung, ernähre dich gesund und vollwertig, achte deinen Körper
  • gehe zu keiner herkömmlichen Wahl, fordere faire Wahlen und ehrliche und weise Ratsmitglieder
  • fördere alle Projekte, die uns erneuerbare und „freie Energien“ zugänglich machen
  • verweigere friedlich mögliche Einschränkungen deines Lebens
  • nimm an friedlichen Massen Aktionen teil, die für das Wohlergehen der Menschen stehen

 ”Alles, was nicht Liebe ist, ist Illusion”. David Icke

 

Weiterführende Informationen
Film  THRIVE – What the Earth will it take?”
Bücher und Vorträge  David Icke
Wissenmanufaktur Plan B

 

© 2012 Ann König, Alle Rechte vorbehalten

Freier Tauschring bio- erzgebirge

Geschrieben von am 26. April 2012 | Abgelegt unter bio-erzgebirge allgemein, Lösungen und Umsetzung, Natürliche Umgebung und Grundversorgung, TAUSCHRING

Wie funktioniert unser Tauschring ?

Der Tauschring ist ein Zusammenschluss von Menschen aus der Region, die durch Selbst- und Nachbarschaftshilfe Dienstleistungen und Dinge geld- und verrechnungslos tauschen. Dabei handelt es sich um eine organisierte Form des Gebens und Nehmens. Menschen bringen Ihre eigenen Fähigkeiten ein und tauschen dagegen Hilfe. Der Grundsatz ist, dass jeder Teilnehmer aus dem gesamten Angebot der Tauschgemeinschaft frei auswählen kann. Der Tauschring fördert Kontakte unter den Menschen. Ungenutzte, nicht ausgereizte Fähigkeiten und Reserven werden zum Nutzen aller Beteiligten eingesetzt.

Den Hauptnutzen sehen wir daran, dass wir menschliche und produktive Ressourcen im Erzgebirge frei nutzen und fördern. Das stärkt unsere lokale Versorgung und Gemeinschaft und macht uns unabhängig.

 

Warum ein freier Tauschring ohne Geld, regionaler Alternativwährungen oder Verrechnung?

Wir fühlen, dass es Zeit ist für ganz neue Wege ist. Wie sich das Bewusstsein der Menschen weitet, ändert sich auch die Wahrnehmung vom Geben und Nehmen. In einer Gemeinschaft von Menschen, die sich selbst und ihre Mitmenschen achten, die nach dem Grundsatz leben “Was du nicht willst, was man dir tu’, das füg’ auch keinen anderen zu”, von Menschen, die sich an die Gesetze des Lebens halten, ist ein freies Geben und Nehmen Ehrensache.

 

Grundsätze:

- Getauscht werden können alle Dienstleistungen und auch Dinge.

- Dabei gibst du freiwillig im Vertrauen, dass du nicht immer gleich direkt von deinem Tauschpartner sondern auch indirekt von jemand anderen aus dem Tauschring die Gegenleistung einmalig oder auf vielen kleinen Wegen bekommst. Es ist wie ein Geben und Nehmen in einer Familie unter Brüdern und Schwestern.

- Jeder regelt dabei selbst die Harmonie und das freie Fließen zwischen seinem Geben und Nehmen, das heißt jeder ist für sich selbst und für den ehrlichen Umgang im Tauschring verantwortlich.

- Du vertraust, dass auch in Zeiten erhöhten Bedarfs oder erhöhten Gebens, die innere Ordnung im Tauschring gehalten wird.

- Der Wert für ein bestimmtes Tauschgeschäft orientiert sich nicht am gängigen Marktwert, sondern ist immer ein ideeller Wert, was es eben dem Geber oder Nehmer wert ist.

- Du lernst frei zu geben, und auch ohne Gewissen anzunehmen.

 

Was könnte z.B. getauscht werden?

Angeboten können alle Dienstleistungen und Dinge des Lebens, die einer nachhaltigen, natürlichen und ehrlichen Betrachtung gerecht werden und dem Wohle der Menschen, Tiere, Pflanzen und Mutter Erde dienen.

Angebote sind zum Beispiel:

Begleitung/Beratung/Hilfe/Soziales – Besorgungen, Lebensberatung, Menschliche Kontakte, Spaziergänge, Betreuung älteren Menschen, Einkaufshilfe
Büro/Computer/Internet /Hifi/TV/Telefon- Internet-Nutzung, PC-Hilfe (Soft- und Hardware) , Briefe formulieren,  Aufbau von TV/Hifi Anlagen, sonstiger Technik
Dienstleistungen/Schenkung/Verleih – Partyzelt, Rasenmäher, Gerüst, Bagger, Traktor, Fahrrad
Essen/Kochen/Backen – Kochhilfe, Hilfe bei vollwertigen/vegetarisch/veganer Ernährungsumstellung, Hilfe bei Familienfesten
Gesundheit/Ernähung /Heilen / Körper – Gesundheitsberatung- und behandlungen, Fußpflege, Massagen zur Steigerung des Wohlbefinden, Haare schneiden, Kräuterkunde, Lehren von Yoga, Tai Chi …, Lehren von Heilungsmethoden
Handwerk/Reparaturen – alles am Haus, Auto, …
Haus/Garten/Wohnen-jäten, umpflanzen, Garten anlegen, Haus hüten, Reinigung, Haushaltshilfe, Teichbau, Pflanzen zum Verschenken, Umzughilfe
Kinder – Babysitten, Nachhilfe, Hilfe bei Geburtstagsfeiern, Instrument unterrichten, Wissensweitergaben, Erziehungsberatung
Stoffe und Kleidung – Nähen, Modeberatung, Gardinen nähen, besondere Kleidungsstück, Kindersachen
Kunst / Kreatives – Fotoservice, Schnitzarbeiten
Produkte / Lebensmittel / Obst / Gemüse – Brennholz, Überschüsse aus dem Garten,
Sprachen / Weiterbildung / Wissensvermittlung – Übersetzungen, Nachhilfe, Wissensvermittlung auf allen Gebieten
Tiere / Sitting – Tierebetreuung, Gassi-Gehen, Beratung
Urlaub / Reisen / Übernachtung – Gästezimmer, Mitfahrgelegenheit, Bahncard
Spirituelles – Philosophische Gespräche, gemeinsame Meditation, Gebet,

 

Wer bietet was an?

Übersicht siehe unsere Angebotszeitung (wird noch erstellt)
Diese ist sortiert nach den obigen Bereichen mit Ortsangabe und verschlüsselte Anbieterkennung.

 

Du möchtest gern am Tauschring bio-erzgebirge teilnehmen und akzeptierst die Grundsätze?

Dann melde dich bitte über tauschring@bio-erzgebirge.de an.

Bitte schreibe uns deine Beweggründe im Tauschring mitzumachen und ganz konkret, was Du alles anbietest. Desweiteren benötigen wir deinen Ort und Tel.Nr. sowie E-Mail.

Du bekommst das Passwort für den Zugang für aktuelle Tauschringinformationen und die Entschlüsselungsübersicht für die Teilnehmer.

Hier geht es zur internen bio-erzgebirge Tauschringseite – HIER

 

Wir freuen uns auf deine Teilnahme und deine Angebote! Danke.

Im Namen aller bio-erzgebirge Tauschringteilnehmer

Ann König & Denis Röher

 

© 2012 Ann König, Alle Rechte vorbehalten

 

 

 

 

Freie Energie für ALLE

Geschrieben von am 24. April 2012 | Abgelegt unter Energieversorgung

Es gibt das Wissen um unerschöpfliche Energiequellen (Freie Energie, Magnetismus, Wasserstoff) und auch die Technologien, sie anzuwenden, die jetzt immer mehr an das Licht der Öffentlichkeit drängt. Noch werden sie von den großen Energiemonopolen bekämpft und unterdrückt, da sie eine freie unbegrenzte Energie- bzw. Stromquelle für alleMenschen überall auf der Erde bedeuten würde. Das heißt Unabhängigkeit, Wohlstand und minimale Kosten für ALLE.

 

Heizen mit Wasserstoff -  zum Nachbauen

Die vollautomatische Wasserstoffzelle ist nicht nur entwickelt und voll funktionstüchtig, sondern kann auch in regelmäßigen Workshops erlernt werden, selbst nachzubauen. Dies ermöglicht Siegfried Trebuch. Jetzt sind sie in der Lage auf Knopfdruck Brown’s Gas zu erzeugen, womit ein Haus beheizt und ein Auto angetrieben werden kann.

Hier weiterlesen bei siegfriedtrebuch.com

 

Aktion FREIE ENERGIE für ALLE

Mutige Menschen aus Leipzig wagen sich mit Ihrer Aktion:

“FREIE ENERGIE für ALLE – Wir sind das Volk!

das Thema FREIE ENERGIE in das Massenbewusstsein der Deutschen Bevölkerung zu bringen

Zum Wohle Aller

im letzten Newsletter heißt es:

“Am 8.4. starteten wir einen bundesweiten Auruf per E-Mail zur FREIEN ENERGIE mit circa 50.000 Mails.
Da unsere E-Mail relativ schnell als SPAM klassifiziert wurde, hat euch die Nachricht eventuell nicht erreicht.
Zum Nachlesen könnt ihr auf unsere eigens dafür entwickelte Homepage gehen.
http://wir-sind-das-volk.org
Kurz gesagt, beschreibt die Freie Energie, das Energiepotenzial des bloßen Raumes. Sie ist völlig sauber, unerschöpflich und kostenfrei. Ein wahrer Segen für die Menschheit. Auf unserer Seite findet ihr gute Artikel zum weiter informieren oder einfach googeln.
 
Die nächste Großveranstaltung wird am 25. Mai stattfinden. An diesem Tag kommt der Freie-Energie-Forscher
und Physiker Prof. Dr. Claus Turtur von der Ostfalia Hochschule zu uns ins Forum nach Leipzig. Am Abend um 20.00 Uhr wird er einen Vortrag über diese Raumenergie halten und auch über seinen Nachweis der Existenz der Freien Energie im Jahre 2010 an der Universität Magdeburg sprechen. Tickets bitte vorab bei uns reservieren!
 
Weiterhin zeigen wir aktuell u.a. einen Film zum Thema. “Freie Energie: Wettlauf zum Nullpunkt”.
Schaut einfach mal rein, es gibt tolle Kinofilme wie z.B. “Herz des Himmels, Herz der Erde”  im Mai bei uns.
Jetzt neu! Manche Filme zeigen wir in bester BLU-RAY Qualität. …”

Weitere Infos  Wir sind das Volk.org

Interessante Filmvorführungen im Forum Weltenwandel

Auch hier gibt es eine Zusammenfassung zum Thema Freie Energie aus dem Film THRIVE (auf deutsch klicken)

Thema: Magnetmotor

Hier haben sich Tüftler an die Öffentlichkeit gewagt und stellen ihre Forschungen kosten- und patentfrei zum Nachbau zur Verfügung. Das es funktioniert zeigt dieses Video

Hier geht es auf die Seite, wo Ihr die Bauanleitung für einen Magnetmotor findet.

Visionblue

Helft, dieses Wissen schnell zu verbreiten.

© 2012 Ann König, Alle Rechte vorbehalten

Wollen wir überhaupt etwas ändern?

Geschrieben von am 23. April 2012 | Abgelegt unter Entwicklung - Erwachsene, Ernährung, Fegefeuer, Geistige Gesundheit, Geldsystem, Gesunderhaltung und Heilung, Kurs-Korrektur, Lebensmittelversorgung, Lösungen und Umsetzung, Spirituelles Wachstum, Wahrheitsfindung, Zukunftsvisionen Lebens(T)raum (H)ERZgebirge

Jedenfalls mache ich mir darüber Gedanken, und ausdrücklich auch mich betreffend.

Um uns brechen nicht nur die Regale in Supermärkten unter gefüllten Verpackungen fast zusammen – auch Bioläden sehen kaum anders aus – sondern die moderne Welt des Marktes findet keine tauglichen Lösungen mehr, die natürlichen Bedürfnisse auch nur annähernd zu befriedigen. Und zur Welt zähle ich auch die Menschen, denen wir beispielsweise ihr letztes bisschen Wasser in Form von Bananen, Kaffee und Südfrüchten entziehen. Eigentlich sollten wir doch alle miteinander in der Lage sein, selbst für die Befriedigung unserer natürlichen Bedürfnisse zu sorgen, aber zu wesentlich mehr Ideen als so genannte Bioprodukte einzukaufen, kommen wir anscheinend kaum. Wir gehen selbstgerecht umwelt- und naturbewusst einkaufen. Aber die Ursachen für den gerade ablaufenden Todeskampf des warenproduzierenden Sachzwanges stellen wir in unserer Lebensweise kaum in Frage. Oder täusche ich mich da etwa?

Wo sind die Visionen und das läuternde Fegefeuer durch uns, insbesondere uns “alternativ” Tätigen für eine menschliche Welt jenseits der Warenwirtschaft, jenseits des auf Mangel beruhenden Finanzierungswahnes sogar unserer menschlichen Existenz? Viele schöne Worte, viele coole Prospekte überall.

Sind wir nicht aus einer Milliarden Jahre währenden Fülle hervorgegangen – was Beweis genug sein dürfte, dass wir unsere Existenz nicht per Finanzierung nachweisen müssten – aber unsere tägliche Lebensweise hinterfragt das ihr zugrundeliegende Mangeldenken kaum. Zumeist geht es nur um andere Waren, anderen Sprit, andere Prospekte … aber die schöne heile Einkaufswelt wird kaum in Frage gestellt. Sie gilt als Naturgesetzlichkeit.

Aber wo befriedigt die Marktwirtschaft wirklich die natürlichen menschlichen Bedürfnisse im tatsächlichen Sinne des Wortes? Wo stehen diese im Mittelpunkt des Wirtschaftens? Ich kann das nicht mehr erkennen, da im Mittelpunkt des Wirtschaftens wohl bekanntermaßen der Gewinn steht … auch im Mittelpunkt des Wirtschaftens aller Ärzte, Heilpraktiker, Heiler, Trainer und Schamanen. Egal ob wir/sie sich etwas anderes vormachen.

Also sollte uns wohl nichts weiter übrigbleiben, als die gegenwärtige menschliche Kultur grundlegend und radikal in Frage zu stellen, wenn wir es denn ernst meinen, etwas ändern zu wollen. Was nichts anderss bedeutet, die vergangenen 10.000 Jahre auf Tauglichkeit zu Überprüfen.

Es kann ja wohl nicht sein, dass wir Heilungssuchende heilen, ums sie dann wieder den krankmachenden Ursachen auszusetzen. Wenn Heilung, dann grundlegend, und nicht nur als Deckmäntelchen für die eigene finanzielle Existenzsicherung.

Sind wir wirklich zu einer grundlegend-menschlichen Vision bereit?

Sind wir wirklich bereit, die auf dem Kopfstehende Einkaufs- und -arbeitsverwertungswelt schöpferisch zu kritisieren, eben vom Kopf auf die Füße zu stellen? … und Lösungen jenseits von Einnahme- und Ausgaberechnungen zu finden?

Oder sind wir gut angekommen, mit unserer selbstbeweihruchernden Bio-Waren-Einkaufs-Welt?

Ist es Sinn unseres Lebens, zu funktionieren, sich und seine Träume als Ware zu verkaufen?

Sind wir verpflichtet, unsere Existenzberechtigung per Formulare oder Leistung finanziell nachweisen zu müssen?

Fragen über Fragen!

Und so freue ich mich, dass mir Ann König so bereitwillig und mutig die Kategorie FEGEFUER eingerichtet hat, um gemeinsam auch unangenehme Gedanken in den Raum zu stellen, um eben BIO-ERZGEBIRGE ernst zu nehmen, und wirkliche Visionen zu ermöglichen.

Danke Ann, dass Du mich annimmst, wie ich bin.

Hendrik Heidler – www.hendrik-heidler.de www.rebellion-x.de

Liebe kennt keinen Rassismus

Geschrieben von am 20. April 2012 | Abgelegt unter für's Herz

… mir standen die Tränen in den Augen, als ich von diese Geschichte las …

Es klingt wie ein modernes Märchen. Ein Neonazi aus Deutschland reist nach Südafrika, um sich dort rassistischen Para-Militärs anzuschließen. Aber es kommt ganz anders. Er verliebt sich in ein Mädchen und muss feststellen, dass seine rassistische Ideologie völliger Unfug ist. Die Liste der Straftaten des heute 28jährigen Nick W. Greger würde beinahe ausreichen, ein ganzes Buch zu füllen: Mehrfache gefährliche Körperverletzung, Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen, Volksverhetzung sowie Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion sind die Bilanz einer 13jährigen internationalen Nazikarriere.

Als Greger im August 2003 vor erneuter Strafverfolgung nach Südafrika flüchtet, hat er bereits eine viereinhalbjährige Haft in verschieden sächsischen Justizvollzugsanstalten hinter sich. Die Entscheidung, nach Südafrika zu gehen, kommt da nicht von ungefähr. Greger sieht dort ein Potential an Gleichgesinnten, um für einen “rassistischen Volksstaat” zu kämpfen.

Eine seiner ersten Stationen in Südafrika ist der “Orania Volksstaat”, eine in der Karokowüste errichtete Siedlung von Burenfamilien, die fern der südafrikanischen Realität ein Leben nach alter Tradition führen – ohne Schwarze. Dort gelangt Greger in den inneren Kreis der rassistischen “Widerstandsbewegung” Südafrikas. Deren militanteste Organisation, die “Burenmacht”, plant gar den politischen Umsturz, um die Abschaffung der Apartheid rückgängig zu machen. Greger wähnt sich am Ziel. In seinem Buch schreibt er: “Ich war um die halbe Welt gereist, um an vorderster Front gegen den verhassten Neger zu kämpfen” (…) “Mehr denn je war ich auf Kampf eingestellt und fühlte mich im Glauben an die Sache unerschütterlich.

“Greger meldet sich freiwillig, Waffen für den Aufstand zu organisieren. Er begibt sich auf die Reise nach Angola, um dort von ehemaligen UNITA-Rebellen Sturmgewehre zu erwerben. An der Grenze zu Namibia blüht seit dem Ende des Bürgerkrieges in Angola der Schwarzhandel mit Waffen. Das Township von Otjiwarongos, eine 100 000 Einwohnerstadt im nördlichen Namibia, soll die Ausgangsbasis für Gregers Plan werden. Hier, so hofft er, würde er die nötigen Kontakte zu den Waffenhändlern herstellen können.

Um an erste Informationen zu kommen, liest Greger in Otjiwarongo einen schwarzen Anhalter von der Straße auf. Er gibt sich als Journalist aus, der eine Story über die Menschen des südlichen Afrika schreiben möchte, um den Mitfahrer aushorchen zu können. Doch es kommt anders. Bereits nach wenigen Minuten muss Greger feststellen, dass dieser Mann, der ihm so offenherzlich und ganz ohne Berührungsängste begegnet, überhaupt nicht in sein Konzept vom “hässlichen Schwarzen” passt.

Ein Besuch bei der Familie seines neuen Bekannten ein paar Tage später bringt sein rassistisches Weltbild ins Schwanken. Hier ist er der Fremde, aber anders als in seiner Heimat ist er als Fremder willkommen, wird von Anfang an in eine Gemeinschaft integriert, die er eigentlich bekämpfen wollte. Greger kann sich der Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit dieser Menschen nicht mehr entziehen. “Das erste Mal in meiner Laufbahn als Neonazi kam in mir das Gefühl von Scham auf. (…) wie konnte ich eine derartige Politik und Weltanschauung noch propagieren, nach dem ich ein so herzliches und unvoreingenommenes Verhalten im Township vorgefunden habe?” schreibt er.

Selbst als seine Gesinnung offenbar wird, als ihn seine Tätowierungen wie “Blut und Ehre” oder “Alles für Deutschland” verraten, ändert sich nichts an der Einstellung dieser Menschen ihm gegenüber. Greger muss sich eingestehen, wie wenig Bedeutung dieser Unterschied in Haut- und Haarfarbe im Zwischenmenschlichen hat, wie weltfremd seine rassistische Ideologie ist und wie wenig sie mit seinen eigenen Idealen von Kameradschaft und Freundschaft zu tun hat.

Der endgültige Auslöser, der ihn die Idiotie seiner Weltanschauung begreifen lässt, ist die Begegnung mit der Schwester seines neuen Freundes. Greger ist hin und her gerissen zwischen seinem bisheriges Leben, der Sache, für die er “gekämpft” hat und dem “schönsten Mädchen, das ich bis dahin in Afrika zu Gesicht bekommen hatte”. Greger entscheidet sich für die Liebe, gegen den Hass. Als seine Liebe erwidert wird, siedelt er ins Township zu seiner Freundin und deren Eltern um. Für die weiße, immer noch im Apartheiddenken verwurzelte Gesellschaft von Otjiwarongo, ist Greger nach diesem Tabubruch nicht mehr existent. Aber das ist ihm nur Recht. Denn seine 13jährige Nazikarriere, und die Begegnungen mit den weißen Rassisten des südlichen Afrikas kommen ihm unwirklich, ja wie ein langer Alptraum vor, “aus dem mich diese Menschen, ohne es zu wissen, nun langsam wachrütteln.”

Greger geht einige Wochen später wieder zurück nach Deutschland, um seine Gefängnisstrafe abzusitzen, wohl wissend, dass er anschließend nach Namibia zurückkehren wird, wo eine Liebe und eine Zukunft auf ihn warten.

Quelle: AZN-Allgemeine Zeitung Namibia - facebook.com

Buch: Nick W. Greger “Verschenkte Jahre” – ISBN-10:3-8334-3809-6

Hier der Trailer zu seinem neuen Buch ‘Im Niemandsland’

Nächste Einträge »