Heilpflanze des Monats November 2018: Schwalbenwurz

Geschrieben von am 8. November 2018 | Abgelegt unter Alle, Region Ostsee

Aus dem aktuellen Rundbrief vom Netzwerkpartner Dr. Jörg Köhn (Ostsee) entnommen. Vielen Dank.:

Heilpflanze(n) des Monats sollten zur Witterung passend, Heilkräuter sein, die Viren – wie eben auch Grippeviren – unterdrücken oder vor ihnen schützen. Neben den alten Bekannten: Knoblauch, Zwiebeln, Kresse, Kapuzinerkresse, Karde und Thymian gibt es eine Reihe homöopathischer Zubereitungen, die schon während der Spanischen Grippe vor hundert Jahren besser wirkten als die schulmedizinischen Alternativen. Das ist mit epidemiologischen Studien belegt (z.B. Die homöopathische Behandlung der Grippe, von Sandra Perko).

Wir empfehlen und wenden es jährlich auch bei uns selbst an, einen Schutz mit einem homoöpathischen Mittel der Firma Heel vorzunehmen. Dazu geben wir  fünfmal 2ml des Präparates in die Vene. Das Mittel wird aus der Schwalbenwurz hergestellt. Ich vergleiche die Pflanze gern mit den Wirkungen einer Blutegeltherapie nur eben weniger blutig und begrenzt auf die toxische Wirkung auf Viren. Die Pflanze ist giftig. Es gab Vergiftungsfälle von Pferden weswegen die Bauern diese Pflanze nicht so gern auf ihren Weiden sehen. Sie wächst in Höhen bis etwa 1.600m auf kalkhaltigen Böden. Die die mehrjährige, krautige Pflanze wird bis 1 m hoch. In der homöopathischen Aufbereitung geht die mit dem Blauen Eisenhut oder Fingerhut vergleichbare Giftwirkung durch die Verdünnung verloren und durch die Potenzierung in verschiedenen Stufen in einem Präparat hat sich unserer und unserer Patienten Erfahrung nach eine Prophylaxe oder auch der Einsatz im Grippefall bestens bewährt.

Früher wurde die Schwalbenwurz äußerlich bei Brüchen und zur Unterstützung der Wundheilung angewendet, z.B. um Knochensplitter aus Wunden zu ziehen oder auch bei Bissen giftiger Tiere. Dazu wurde ein Pulver aus Kraut und Wurzel verwendet. Innerlich in Wein eingenommen, sollte sie gegen Blasensteine und Bauchschmerzen helfen. Hieronymus Bock charakterisierte die Wirkung der Wurzel als warm und trocken (siehe TCM). Sitzbäder sollten auch bei der Behandlung von Frauenleiden, z.B. ausbleibender Monatsblutung hilfreich sein. Diese Anwendungen kann frau/man heute besser und sicherer mit anderen Kräutern erreichen.

Die Charakterisierung der pharmakologischen Wirkstoffe lässt mich an das erste pflanzliche Chemotherapeutikum denken, das aus Immergrün gewonnen wurde … Also vertrauen Sie eher dem Homaccord der Firma Heel zur Vorbeugung und Behandlung von Grippe- und Erkältungskrankheiten – auch in Tablettenform erhältlich. Allerdings ist unserer Erfahrung nach die Behandlung in die Vene z.B. in Kombination mit einer Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger wirkungsvoller als die Einnahme der Tabletten.

Bleiben Sie gesund! Herzlichst Ihr Jörg Köhn

Nächste Termine:

Mein nächstes monatliches Seminar findet am Dienstag, 13. November, 16 Uhr, in der Poseidon-Apotheke, H.-Ibsen-Str. 29, Rostock-Evershagen, zum Thema: „Es war ein falsches Wort – Ursache, Diagnose und Therapie schwerer Krankheiten“ statt. Wie in der Bibel war auch bei schweren Erkrankungen am Anfang ein (das) Wort, das eine/n wie ein Blitz aus heiterem Himmel, verletzte, völlig unerwartet, auf dem falschen Fuß erwischte und für „mich“ hoch akut war. Sie/er wissen den Ort, die Zeit, das Wetter, was sie/er anhatten usw. noch ganz genau, bringen diese Situation aber nicht mit ihrer Krankheit in Verbindung, die sie völlig aus der Bahn geworfen hat. Nun, jede Krankheit soll helfen, den richtigen Weg zu finden (Rüdiger Dahlke) und ihn auch zu gehen. Aber, wer tut das schon, ändert sich, seine Gewohnheiten, und sein Umfeld oder auch nur seine Ernährung oder lässt das psychische oder auch reale Gift los? All das sind Fragen denen ich in dem Seminar nachgehe. Sie sind herzlich eingeladen mich auch wie gewohnt mit Ihren Fragen zu löchern. Teilnahmegebühr 5 €.

Zwei weitere Veranstaltungen führen wir ich diesen Monat durch bzw. beteiligen uns daran. Am Samstag, den 17. November, findet in Heiligenhagen von 14 – 16 Uhr das diesjährige Kräuterseminar statt. Sie können dann auch Ihre Vorräte und als Geschenk auch für Ihre Lieben Vorräte an Ur-Tinkturen auffüllen, oder Geschenke, wie Kräuterkissen, Nierenwärmer oder gefilzte Seidenschals erwerben.

Am 7. November, werde ich an einer Podiumsdiskussion zum Thema Wasser des Vereins Gemeinsam mehr Mut e.V., Wege bei Krebs, um 17.30 Uhr in der ehemaligen Großen Stadtschule, jetzt Weltmusikschule Carl Orff, Raum 209, in Rostock, am Rosengarten/Schwaansche Landstraße, teilnehmen. Der Verein wendet sich an Betroffene, Angehörige, Ärzte und andere Heilberufler, die mit dem Thema Krebs konfrontiert sind und Ursachen für Krebs und Wege aus der Krankheit suchen. Wasser spielt als Lebens-, Reinigungs- und Entgiftungsmittel eine entscheidende Rolle für das Leben insgesamt und eben auch für eine Rückkehr ins Leben.

Also ein interessanter Jahresausklang – letztes Seminar zu Rudolf Breuss, Krebskur, Heilpflanzen, Wirbelsäulen- und Bandscheibentherapie – dann am 11. Dezember, wieder in der Poseidon-Apotheke.

 

Kontakt:
Naturheilpraxis Dr. Jörg Köhn
Büdnerreihe 20a
18239 Satow/Heiligenhagen
Tel.: 038 295 – 71 414
Fax: 038 295 – 71 415
mobil: 0171 – 610 3 610
www.naturheilpraxis.dr-joerg-koehn.de

Videointerview vorgestellt von Ingrid Hoffmann Ansehen

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