Heilpflanze des Monats November 2019: Hanf – Teil 1

Geschrieben von am 15. November 2019 | Abgelegt unter Alle, Region Ostsee

Aus dem aktuellen Rundbrief vom Netzwerkpartner Dr. Jörg Köhn (Ostsee) entnommen. Vielen Dank.:

Da ja für jedes Problem auch ein Kraut gewachsen ist, gehe ich heute bei der Pflanze des Monats auf eine weit verbreitete Kulturpflanze ein, den Hanf (Cannabis sativa).

Wie die Hochfrequenztechnologie (s.o.) oder auch anderer Gesundheitstechnologien ist Hanf unter seinem spanischen Namen Marihuana in den USA geächtet worden. Der Verwendung des spanischen Namen in der Kampagne ist interessant:  Die heutige USA fast zu einem Drittel aus dem ehemaligen Mexico. Alexander von Humboldt berichtet vor etwa 200 Jahren dem US-Präsidenten Jefferson von dem Nachbarland Mexico. Es herrschte Angst vor diesem Nachbarn. Von Humboldt konnte die Amerikaner beruhigen, forderte die Staaten aber auch auf, die Sklaverei zu beenden… Die USA haben einen großen Teil Mexicos später „gekauft“ und in den Staatenbund integriert. Bei der Sklaverei hörte man jedoch nicht auf den deutschen Gelehrten.

Im „Big Deal“ nach der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren drängten u.a. Mexikaner in die USA und wurden als Bedrohung für die Staaten (und die Arbeitsplätze) aufgebaut. Alles Spanische war schlecht. Also redete man nicht von hemp (Hanf) sondern von marihuana, spanisch für Hanf. 1938 änderte die USA ihre Verfassung, in der die Gründungsväter verankert hatten, dass jeder Landbesitzer der wohltuenden Pflanze für Umwelt, Landwirtschaft und Gesundheit 1/5 der Fläche eingeräumt werden müsse. Verfassungsschutz für eine Pflanze ab dem Jahr 1776 bis 1938. Wie gefährlich muss eine Pflanze sein, wenn man dafür seine Verfassung ändert? Fragen Sie die Pharma-Unternehmen dieser Zeit …

2020 wird ein Marihuana-Werk in Neumünster eingeweiht. Das ganze Werk erinnert an ein Hochsicherheitsgefängnis. Der oder besser die einzigen Gefangenen sind Hanfpflanzen, die das gesamte Jahr in verschiedenen Abteilungen mit Flutlicht angereizt werden, THC (Tetrahydrocannabinol) zu bilden. Dieser Stoff ist der zur Droge missbrauchte Inhaltsstoff der Hanfpflanze. Es gibt ein Unternehmen in Deutschland, was diesen Inhaltsstoff auf der Basis einer Lizenz der Bundesrepublik Deutschland für Deutschland herstellen darf. Die Betreiber sind zwei Unternehmer aus Norddeutschland (?). Einziger Auftraggeber (dealer) ist das Bundesgesundheitsministerium. Das nennt man Staatsmonopol… In Kanada und anderen Ländern hat man den Cannabis-Konsum partiell frei gegen, um Menschen zu helfen und den internationalen Drogen-Kartellen den Boden zu entziehen…

Das THC ist ein gesundheitlich wirksamer Bestandteil von Hanf. Er wird bei Patienten mit starken Schmerzen im Verbund mit „un-heilbaren“ Krankheiten verordnet. Das Thema „Un-Heilbar“ spare ich hier aus…

Es gibt aber andere Hanf-Bestandteile wie das Cannabidiol. Dies gewinnt man aus der grünen Hanfpflanze oder den Samen der weiblichen Pflanze. Zur Erklärung: Hanf ist zweihäusig, es gibt weibliche und männliche Pflanzen. Das Cannabidiol wirkt entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Es wirkt auch gegen Psychosen und fördert den Schlaf… ist also ein geeignetes Vagotonikum, wie der lateinische Name mit sativa beschreibt. Ein Mittel neben Hafer (Avena sativa) oder Baldrian (Valeriana officinalis oder sativa) – zwei sativae – mit ähnlicher Wirkung, die auf rein pflanzlicher Basis, damit nicht angereichert oder in chemischen, thermischen Prozessen verändert, keine wie auch immer geartete Abhängigkeit erzeugen können.

Ganz im Gegenteil: Ur-Tinkturen und homöopathische Potenzen helfen bei wirksamen Drogenentzug, also auch beim Entwöhnen von verschreibungspflichtigen Medikamenten, was ja auch nur Drogen sind!

Ich setze alle drei sativae in der Schmerz- und Schlaftherapie als Tees und Ur-Tinktur oder auch das ein um das andere Mal homöopathisch mit guten Erfolgen ein. Heilung geschieht nur in der Vagotonie. Man könnte auch sagen: tiefen-entspannt oder im Schlaf. Also halten Sie es wie ich: im Vogelfutter befinden sich u.a. Hanfsamen, die die Vögel gern verteilen und aus denen kleine Pflänzchen wachsen können. Unbehandelt geben die Blätter bei natürlicher Beleuchtung durch die Sonne einen beruhigenden und schlaffördernden Tee.

Wenn es einmal mit dem Schlafen nicht so richtig klappt kann ein Tropfen Canna-Öl in den Canna-Tee die Wirkung vervollständigen – Gute Nacht und mehr Ge-Lassenheit!

In diesem Sinne bleiben Sie gesund. Herzlichst Ihr Jörg Köhn

Nächste Termine:

Mein Monatsseminar zum Thema: „Allergie – Wofür, wogegen?“ am 12. November, 16 Uhr in der Poseidon-Apotheke, H.-Ibsen-Str. 29, Rostock-Evershagen. Tja, wofür mag eine Allergie wohl gut sein? Es ist ein Warnzeichen ihres Unterbewussten für eine mit einem Duft, einem Geschmack, einer Berührung oder einem anderen Sinnesreiz verbundenen durch sie selbst erlebten Gefahr! Also ein erlernter Schutzmechanismus. Der Geruch usw. ist nur ein äußerer Auslöser einer von ihrem Körper geforderten Rettungsaktion. Eine „angeborene“ Allergie ist u.U. ein im Mutterleib erlebter Geruch, der die Mutter – also auch mich in den ersten 9 Monaten – „geschockt“ hat.  … Wenn Sie mehr erfahren wollen, sind Sie herzlich eingeladen und dürfen mich wie gewohnt, mit Ihren Fragen löchern. Teilnahmegebühr 5 €.

Weitere Veranstaltungen:

  • 10.12. Seminar Krank durch Essen? in Rostock Details
  • 12.01.2020 Seminar Krebs und andere (un)heilbare Krankheiten in Rostock Details
  • 11.02.2020 Seminar Einführung in die Homöopathie in Rostock Details
  • 10.03.2020 Seminar Miasmatische Homöopathie in Rostock Details

Kontakt:
Naturheilpraxis Dr. Jörg Köhn
Büdnerreihe 20a
18239 Satow/Heiligenhagen
Tel.: 038 295 – 71 414
Fax: 038 295 – 71 415
mobil: 0171 – 610 3 610
www.naturheilpraxis.dr-joerg-koehn.de

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